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Kreuzfahrt-Limit für Palma: Maximal drei große Schiffe gleichzeitig im Hafen

14. September 2026

Palma will den Kreuzfahrttourismus auch in den kommenden Jahren begrenzen. Im Hafen der mallorquinischen Hauptstadt sollen weiterhin höchstens drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig liegen. Nur eines davon darf dabei zu den besonders großen Schiffen mit mehr als 5.000 Betten gehören.

Inzwischen beteiligen sich 27 Kreuzfahrtreedereien an der Vereinbarung mit der Balearen-Regierung. Zuletzt ist die Reederei Celestyal dem Abkommen beigetreten.

Die Regeln sollen vor allem verhindern, dass an einzelnen Tagen besonders große Mengen an Kreuzfahrtgästen gleichzeitig Palma besuchen.

Höchstens drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig

Die zentrale Vorgabe ist einfach: Im Hafen von Palma sollen grundsätzlich nicht mehr als drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abgefertigt werden.

Von diesen drei Schiffen darf höchstens eines über eine Kapazität von mehr als 5.000 Betten verfügen.

Damit soll insbesondere die Zahl der Tage reduziert werden, an denen Tausende Kreuzfahrtgäste innerhalb weniger Stunden gleichzeitig in die Stadt strömen.

Für Palma ist das von besonderer Bedeutung. Der Hafen gehört zu den wichtigsten Kreuzfahrthäfen im westlichen Mittelmeer, während viele Passagiere nach dem Anlegen direkt die Innenstadt und die bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen.

Weniger extreme Besucherspitzen in Palma

Das Abkommen beschränkt sich nicht nur auf die Zahl der gleichzeitig anlegenden Schiffe.

Die Kreuzfahrtanläufe sollen außerdem gleichmäßiger über das gesamte Jahr verteilt werden. Ziel ist es, die besonders starken Spitzen während der Hauptsaison zu reduzieren und gleichzeitig mehr Schiffe außerhalb der klassischen Sommermonate nach Palma zu bringen.

Davon könnten auch Mallorca-Urlauber profitieren, die gar nicht mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs sind.

Gerade rund um die Kathedrale, die Altstadt und die wichtigsten Einkaufsstraßen können mehrere gleichzeitig ankommende Kreuzfahrtschiffe für deutlich mehr Besucher sorgen.

Eine bessere Verteilung der Schiffsanläufe soll solche extremen Belastungsspitzen reduzieren.

Vereinbarung gilt für die Jahre 2027 bis 2031

Das neue Kreuzfahrt-Abkommen ist für den Zeitraum 2027 bis 2031 vorgesehen und führt die bisherige Begrenzungsstrategie fort.

Mit dem Beitritt von Celestyal beteiligen sich inzwischen 27 Reedereien daran.

Neben der Begrenzung der Schiffe sollen weitere Maßnahmen den Kreuzfahrttourismus nachhaltiger gestalten. Dazu gehören unter anderem eine bessere zeitliche Verteilung der Anläufe und die stärkere Berücksichtigung der Belastungsgrenzen Palmas.

Kreuzfahrtschiffe bleiben wichtiger Teil des Tourismus

Ein Verbot von Kreuzfahrten ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Palma bleibt auch künftig ein bedeutendes Kreuzfahrtziel.

Die Strategie der Balearen besteht vielmehr darin, die Zahl der gleichzeitig anwesenden Schiffe und Passagiere besser zu steuern.

Für Mallorca-Urlauber bedeutet das: Auch ab 2027 werden regelmäßig große Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Palma liegen. Die Wahrscheinlichkeit extremer Tage mit mehreren großen Schiffen und entsprechend vielen Tagesgästen soll durch die Begrenzung jedoch reduziert werden.